Über mich

Als älterer Mensch dachte ich, was habe ich noch nicht probiert?
Was könnte ich noch anpacken?

Meine Tochter Angelika animierte mich zu malen und siehe da, ich fand Gefallen daran. Den Drang Farben so einzusetzen, wie es meiner Gemütsverfassung entspricht, ist ganz verschieden.

Vom Pinsel weg zu vielen anderen Techniken, die so im Laufe der Zeit entstanden. Ich freute mich, meine Familie freute sich und Menschen, die meine Bilder schon gekauft haben. Denn viele wussten was ich für ein ausgefallener Typ bin und erfreuten sich diskutierend an meinen Bildern.

Nicht deren Kauf ermutigt mich weiter zu malen, sondern mein eigener Antrieb vervollständigte meine Technik und Ausdrucksweise bis zu einer Ausbaufähigkeit, deren ich mir noch gar nicht bewusst bin. Eine Erklärung für meine berauschende Kreativität gibt es nicht.

Diese Resonanz auf meine Arbeiten, trieb mich weiter, so dass ich das Verlangen, nach immer größeren und anderen Ausdrucksweisen zu suchen, bekam. Mir war bewusst, dass es auch ein Fall nach Unten werden könnte. Doch dann ging ich das Risiko ein, um Farbe, Striche und Fläche, so einzusetzen wie es mir am liebsten war und vielleicht psychologisch damit etwas zu vermitteln. Malen kostet Kraft und Bilder anzusehen ebenfalls. Ich sehe mir meine Bilder oft an und bin kritisch. Ich sehe immer neue Details und es überrascht mich immer wieder, dass bei anderer Beleuchtung, völlig neue Aspekte entstehen.

Diese Überraschungen gelingen aber nur, wenn man sich lange mit einem Bild auseinandersetzt. Trotzdem, dass alle etwas anderes sehen, ist es mir immer wichtig, dass man sich für jedes Bild Zeit nimmt, um es zu betrachten. Sie werden es nicht bereuen. Suchen sie! Und ein jeder wird etwas anders sehen.

Das ist das Geheimnis meiner Bilder.